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VJ fosfor
aka frank neumann
diplom an der hochschule für gestaltung offenbach (hfg)
wohnort: offenbach
tätig als creative director screendesign
seit 2003 referent für den filmbereich der hfg
was
das visuelle begleiten von musik hat schon lange einen reiz für mich. angefangen hat alles zu schulzeiten, als ich die psychedelische rockband einiger freunde mit diaprojektoren begleitete und ich gerade das erste mal von andy warhols 'exploding plastic inevitable' mit velvet underground gehört hatte... viel später dann im projekt 'fahrradhalle' im team mit freunden die peak-clubs mit jeder woche wechselnder deko, lichtinstallationen, videoloops. ebenfalls in der fahrradhalle 1996 das erste live-mixen zu einem audioset, das teilweise live eingespielt und von jörg franzmann mit platten und samples verfeinert wurde. dazu jörg ritter und ich mit videorecordern, seltsamsten filmen und einem panasonic mx-12: ein 8-stunden rausch, der mein leben veränderte :)
in der folge sets u.a auf illegalen partys und in zahlreichen clubs.
nach einer längeren jobbedingten VJ-pause 2001 die entscheidung, den faden wieder aufzunehmen. einrichten eines visuellen 'labors' mit jörg ritter, anschaffen von jeder menge hardware, gigs u.a. bei der nipponconnection, im kiosk, robert-johnson. ende 2002 mitgründung von eyetrap.net, erstellung der website.
seitdem wird an und mit bildern geforscht, manchmal bewußt oldschool in der technik, aber mit blick auf alles neue.
warum
aus leidenschaft. um des kicks willens, sich beim mix immer wieder selbst zu überraschen! ...und aus ehrgeiz, immer 110% zu liefern –– egal ob im winzigen club oder beim kommerziellen event mit 4.000 gästen.
wie
für das erstellen von neuem (abstraktem) content verwende ich am liebsten eine kombination aus digitalen und analogen geräten. parallel zum rechner setze ich hier gern einen "mad-scientist" laborartigen setaufbau ein, mit dem live neue bilder herbeigeforscht werden – hierbei sind analoge geräte mit ihrem eigenleben unschlagbar. gerade ältere geräte, die vielleicht schon wackelkontakte haben und keine cleanen signale mehr produzieren, führen oft zu verblüffenden, unvorhersehbaren ergebnissen. geräte mit schaltern, dreh- und schiebereglern bieten einen direkten, schnellen zugriff und bringen ein intuitives arbeiten in echtzeit. früher wurden so s-vhs-bänder zum mixen vorbereitet, heute wird digital auf dem mac postproduziert, teilweise in modul 8 animiert und auf dvd oder als datensatz gemastert.
konkrete bilder und szenen, die analog oder digital bearbeitet werden, kommen entweder aus der dv-kamera oder einem riesigen privaten archiv obskurer filme.
dies gilt natürlich nur für freie arbeiten! kommerzielle events werden nach aktuellen technischen standards und unter einhaltung aller copyright-bestimmungen betreut.
beim gig selbst kommen tragbare dvd-player zum einsatz, effekthardware, hardware-videomixer und situationsgemäß livecams. eine alte leidenschaft ist das klassische DJ-mässige mixen mit wechselmedien und mixer – neuerdings gehört aber auch ein leistungsstarker mobiler rechner mit midi-steuerung zum setup. die zeit bleibt eben nicht stehen...
wann und wo
aktuelle infos bei den news.
clips
presse
frankfurter rundschau, 09.10.2003


